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Milena Aguilar. Alba und Estrel, Öl auf Leinwand

Milena Aguilar. Alba und Estrel, Öl auf Leinwand

Gemälde von Milena Aguilar
24. Januar bis 12. April 2015

Vernissage am Freitag, den 23. Januar 2015, um 19 Uhr Als Gastredner spricht Thomas Kapielski

Die Landschaftsmalereien der in Neukölln lebenden Künstlerin Milena Aguilar entstehen allesamt unter freiem Himmel in der urbanen Peripherie. En plein air begibt sie sich auf eine forschende Annäherung an Orte wo sich Natur und Stadt berühren. Felder, Wiesen, Wege, Brücken und am Horizont schemenhaft eine Bundesstraße, ein Flughafen, eine Siedlung, Zeichen der Zivilisation. Ortskundige erkennen die B96, die Gropiusstadt, den neuen Flughafen Berlin-Brandenburg. Die Zeit steht in Milena Aguilars Gemälden für einen Moment still. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft egegnen sich.

Veranstaltungsprogramm:

Malen in der Neuköllner Peripherie
Milena Aguilar im Gespräch mit Michael Behn
Sonntag, 15. Februar 2015, 11.30 Uhr
Hinausfahren, ohne ein konkretes Ziel zu haben, einen geeigneten Standort ausfindig machen und eine unbekannte Gegend erforschen. Die Landschaftsmalereien der Künstlerin Milena Aguilar unterliegen einem komplexen Schaffensprozess. Im Gespräch mit Michael Behn, dem Inhaber der Galerie Stella A., wird uns die Künstlerin an ihren Erlebnissen teilhaben lassen und über die Entstehung der Bilder sowie die Probleme prechen, die das Eindringen in unbekanntes Terrain mit sich bringt.

Das Tempelhofer Feld – Sehnsuchtsort des Stadtmenschen
Diskussion
Donnerstag, 12. März 2015, 19 Uhr
Das Tempelhofer Feld ist für die meisten Berliner ein Jahrhundertgeschenk. Darin eint sie maßgeblich das Gefühl der Freiheit inmitten der Großstadt. Doch was bedeutet Freiheit für den Stadtmenschen von heute? Der Journalist Rolf Lautenschläger, der Stadthistoriker Dieter Hoffmann-Axthelm, der Architekt Christof Mayer und die Landschaftsplanerin Jennifer Bell diskutieren über die Sehnsucht nach mehr Freiraum in der Stadt. Moderation: Udo Gößwald.

Am Fluss
Lesung mit Esther Kinsky
Sonntag, 12. April 2015, 11:30 Uhr
Alte Fabriken, ärmliche Häuser, aber auch unverhoffte Streifen von Wildnis: eine Flusslandschaft an der Grenze zwischen Stadt und Land, bevölkert von Menschen, die aus ihren Ordnungen gefallen zu sein scheinen. In neun Etappen in der Gegend um den River Lea im Osten Londons verfolgt Esther Kinsky in ihrem neuen Roman die sich überlagernden Spuren persönlicher Geschichte und urbaner Historie und nutzt sie als Freiraum für Erinnerung und Reflexion.

Eintritt zu allen Veranstaltungen: 5 € / 3,50 €
Anmeldung erbeten unter 030-627277716
Veranstalter: Museum Neukölln
Alt Britz 81, 12359 Berlin
Öffnungszeiten: Di – So 10.00 – 18.00 Uhr