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Helfen Sie mit, Neukölln barrierefreier zu machen: Wo müssen Bordsteinkanten abgesenkt werden?

Bordsteinkanten sind für viele im Alltag eine Barriere. Nicht nur gehbehinderte Menschen haben Schwierigkeiten, auch Seniorinnen und Senioren mit Rollatoren oder Mütter und Väter mit Kinderwägen ärgert die „Behinderung“ im Fortkommen. In Neukölln führt die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen Katharina Smaldino deshalb eine Liste mit Straßen, in denen ein abgesenkter Bordstein umgesetzt werden soll.

Aktuell umfasst die Liste 34 Neuköllner Straßen, acht Fälle sind bereits erledigt. „Nach und nach wollen wir an diesen Stellen nachbessern und Bordsteine absenken“, erklärt Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey. Eine festgelegte Reihenfolge oder Frist gibt es dabei nicht. „Für Bordsteinabsenkungen gibt es immer wieder Programme vom Senat, die wir nutzen, um dort Verbesserungen zu erreichen, wo es besonders benötigt wird. Bei allen Straßenbauarbeiten senkt das Tiefbauamt ohnehin standardmäßig Bordsteine ab und setzt Rillenplatten zur Orientierung für Blinde ein.“

Die Behindertenbeauftragte Katharina Smaldino pflegt und aktualisiert die Straßenliste. Gemeinsam mit dem Beirat für Menschen mit Behinderung und dem Neuköllner Tiefbauamt werden die „Baustellen“ abgearbeitet. Dafür nutzt der Bezirk Haushaltsmittel und schöpft Sonderprogramme aus. Katharina Smaldino: „Heute ist uns bewusst, dass Behinderungen oft erst durch die Umwelt entstehen. Deshalb beachten wir in der Bauplanung und beim Neubau von vorneherein die Barrierefreiheit.“

Mehr Barrierefreiheit für Neukölln – wer eine Straßen kennt, in der ein Bordstein angesenkt werden sollte, kann dies dem Bezirk melden unter: