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Werkstatt der Kulturen

Plaudereien und Lieder nach Theodor Fontane, 17.11.2007

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Schloß Britz präsentiert am Samstag, 17. November 2007, um 20.00 Uhr im Festsaal
Ute Beckert – Sopran, Andreas M. Wolter - Flügel: “Ich bin hinauf, hinab gezogen” - Plaudereien und Lieder nach Theodor Fontane

“Das Leben ist nie langweilig und in seiner künstlerischen Darstellung am wenigsten.”

Der angekündigte musikalisch-literarischen Soiree im Schloß Britz sind beinhaltet vor allem die schlichten, volkstümlichen und schwelgenden Melodien, die den “Fontane-Ton” besonders gut treffen. An die 2000 Gedichte des Dichters sind überliefert und heute wird sogar von einer Neuentdeckung des Lyrikers Fontane gesprochen. Seit fast einhundertfünfzig Jahren sind etwa 300 Gedichte und Balladen Fontanes vertont worden. Die auf Schloß Britz vorgetragenen Lieder sind nur ein Farbtupfer der reichhaltigen Palette vorhandener Kompositionen. Die Namen der meisten Tonsetzer werden heute kaum noch erwähnt. In der Vergangenheit jedoch waren viele von ihnen angesehene und anerkannte Musikerpersönlichkeiten. Ihre Werke wurden oft gespielt und gesungen, erfuhren auch so manches Mal internationale Verbreitung.

Ute Beckert, Sopran. Die Sopranistin Ute Beckert wurde in Potsdam (Deutschland) geboren, mit zehn Jahren erhielt sie Klavierunterricht und mit sechzehn nahm sie Gesangsunterricht an der dortigen Musikschule. Nach dem Abitur studierte sie an der Dresdner Musikhochschule Gesang und  Gesangspädagogik. Zudem empfing sie entscheidende Impulse für ihre stimmliche Entwicklung von Kammersängerin Jutta Vulpius in Berlin. Die Sängerin ist Mitglied im Fontane-Ensemble Berlin, mit dem  sie national und international regelmäßig mit musikalisch-literarischen Programmen und Lesungen gastiert. Erste Bühnenengagements im Bereich der Oper sowie Konzerte und eigene Programme führten die Sopranistin in verschiedene Städte Deutschlands und in das Ausland (Italien, Belgien, Dänemark, Österreich). Ute Beckert widmet sich mit besonderer Liebe dem Liedgesang und stellt ihn in vielen ihrer Programme in den Mittelpunkt. Seit über zehn Jahren setzt sich Ute Beckert mit dem Werk des Schriftstellers Theodor Fontane auseinander. Mit besonderem Interesse suchte sie nach Vertonungen  von Texten dieses Dichters und diplomierte auch auf diesem Gebiet.

Andreas M. Wolter erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren und erhielt später außerdem Orgel- und Cembalounterricht. Er gewann verschiedene Preise bei “Jugend musiziert”, u.a. einen 1. Begleiterpreis im Bundeswettbewerb. Sein Musikstudium absolvierte er an der HdK-Berlin (jetzt UdK) und in Detmold, Abteilung Münster. Zu seinen Klavierlehrern gehörten Michael Seewann, Klaus Hennecke, Prof. Gregor Weichert, Prof. Elena Lapitskaja und Wolfgang Saschowa. An der Orgel und dem Cembalo bildeten ihn Jürgen Schulz und Tobias Schade aus. Seine rege Konzerttätigkeit in Kirchen als auch auf Festivals als Solist oder mit Kammermusik als Pianist und Cembalist führten ihn in verschiedene europäische Länder, wie z.B. Polen, Östereich und Italien sowie auf die Podien der Philharmonie Berlin, des Mozartfestivals Würzburg, des Konzerthauses Berlin, Torgau, Dubrovnik und Bonn. In den letzten Jahren beschäftigt er sich zunehmend mit elektronischer Musik, Komposition und Tontechnik, so dass er mittlerweile auf eine Reihe von Solo- und Kammermusikwerken sowie auf Produktionen mit akustischen und elektronischen Musikaufnahmen und Filmmusiken zurückblicken kann. Darüber hinaus erteilt er Klavierunterricht und hat bereits viele seiner Schüler auf ein Hochschulstudium vorbereitet. Seine aktuellen Programme enthalten Werke von Rachmaninoff, Chopin und Skrjabin bis zu Kompositionen von Satie und seinen eigenen Stücken, die er in passendem Rahmen auch gerne mit spitzbübischem Wortwitz moderiert.

Eintrittskarten zum Preis von 9,00 € (erm. 5,00 €) sind im Vorverkauf im Schloß Britz, Alt-Britz 73, 12359 Berlin, Tel. 6097923-0 und - soweit noch vorhanden - an der Abendkasse erhältlich.

Schloß Britz im Internet