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Berliner Afghanen im Gespräch

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Noch bis zum 27. April 2008 ist in der Galerie im Saalbau Neukölln die Ausstellung „Afghanistan im Fokus der Kulturen“ zu sehen. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem in der Neuköllner Friedelstraße beheimateten Afghanischen Kommunikations- und Kulturzentrum, welches in diesem Jahr auf sein 20-jähriges Bestehen zurückblicken konnte. Es versteht sich als Anlaufstelle für die Berliner Community der Afghanen.

Ca. 1000 Afghanen leben in Berlin. Sie sind durch verschiedene Migrationsschübe nach Deutschland gekommen. Nicht alle sind Asylanten oder Bürgerkriegsflüchtlinge. Es gab auch Zeiten, als man aus diesem Fernen Land nach Europa kam, um eine Ausbildung zu absolvieren oder zu studieren. So wie Sabour Zamani, der Leiter des Kulturzentrums, der seit mehr als 30 Jahren in Deutschland lebt und seit vielen Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt.

In einer Gesprächsrunde, die von Dr. Bernhard Krebs, Bürgerstiftung Neukölln, moderiert wird, sollen die verschiedenen Lebenswege und -entwürfe von hier lebenden Afghaninnen und Afghanen vorgestellt werden. Interessant dürfte für die Zuhörer sein, unter welch unterschiedlichen politischen Umständen die Migranten zu uns kamen und hier aufgenommen wurden, ob sich ihre Erwartungen und Hoffnungen an Deutschland erfüllt haben und wie sie sich im Gastland verändert haben. Welche Verbindungen gibt es noch zu ihrem von so vielen Besetzungen und Kriegen geschüttelten Herkunftsland und wo und wie verorten die Afghanen ihre Heimat?

Als Gesprächspartner sind vier Frauen und Männer mehrerer Generationen eingeladen. Eintritt frei! Weitere Infos: Bärbel Ruben: Tel. 030-68093771

Berliner Afghanen im Gespräch. Galerie im Saalbau, Karl-Marx-Straße 141