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Die Mädchen vom Postspielplatz - Oral-History-Theatre

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Copyright: Oral History Theatre

Copyright: Oral History Theatre

Die Mädchen vom Postspielplatz – Oral-History-Theatre im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt – Großer Saal

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 19.30 Uhr – Premiere. Donnerstag, 4. + Freitag, 5. Dezember 2014, 12 Uhr (Schülervorstellung) und 18 Uhr

Ein Theaterstück zum Thema “Frühlingserwachen in zwei Welten”: Die Inszenierung bringt die Lebensgefühle junger, migrantischer Berlinerinnen auf die Bühne. Diese Mädchen gehören zu einer Minderheit, über die unsere Gesellschaft wenig spricht und weiß – junge Migrantinnen mit deutschem Pass.

Wie fühlen sich migrantische Mädchen hier in Berlin? Ihr geheimer Treffpunkt nach der Schule ist der Postspielplatz – und das Publikum darf dabei sein, wenn sie ihre Freuden, ihre Ängste und Hoffnungen teilen. Die Mädchen müssen täglich die Brücke schlagen zwischen der Sicherheit ihrer traditionsgebundenen Herkunftsfamilie und den Herausforderungen der Schule, die völlig anders tickt. Auf ihrer Suche verstricken sie sich so manches Mal in Konflikte, die ihre fragile Identität erschüttern – oder stärken. Die Inszenierung gibt authentische Einblicke in die fernen und nahen Lebenswelten dieser Mädchen – und lässt dabei ihre persönlichen Potentiale aufscheinen.

Ungewöhnlich ist auch die Form der Präsentation: Statt im Parkett sitzen die ZuschauerInnen an einer Langen Tafel im großen Saal des Gemeinschaftshauses Gropiusstadt, das Bühnengeschehen entfaltet sich rund um die Tafel und um ein inszeniertes Spaghettiessen. Begleitet wird die Szenerie von Musikern und ihrem selbst entwickelten Instrument sowie von elektronischen Rhythmen (contra HipHop). Der Theatertext für Die Mädchen vom Postspielplatz basiert auf Interviews und Dialogimprovisationen mit migrantischen Mädchen. Beteiligt daran waren SchülerInnen des Leibniz-Gymnasiums, des Rütli-Campus, der Ferdinand-Freiligrath-Schule und der Ernst-Schering-Schule.

Das Oral-History-Theatre Ensemble gründete sich während der Inszenierungen der Langen Tafel, die die Regisseurin in vielen Berliner Kiezen für einen interkulturellen Dialog umgesetzt hat.

Es spielen: Nadine da Cruz Oliveira, Lodi Doumit, Daria Gabriel, Musik: Peter Tucholski, Michael Kamertöns, Borries van der Busche, Dramaturgische Beratung: Ulf Mailänder, Regieassistenz: Daniela Rupprechter, Produktionsassistenz: Maslum Tasar, Regie: Isabella Mamatis

Karten: 8 €, Schülervorstellung 5 €, Lehrer frei (inkl. Essen)
Die Mädchen vom Postspielplatz
Gemeinschaftshaus Gropiusstadt
Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin (U 7 Lipschitzallee, Bus 373)

Der Bat-Yam-Platz im Internet