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Wie Neuköllner Parteien mit den Bürgern, die auch dieses Jahr wieder zur Wahlurne gerufen werden, umgehen

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Das abgebildete Schreiben ist mit anderen Unterlagen, wie einer Begründung, den Fraktionen der BVV Neukölln zugegangen.

“… Wenn nun Bürger sich mit einem Anliegen an die in der Neuköllner BVV vertretenen Parteien wenden, so ist es sicherlich nicht zwingend, dass diese dem Ansinnen beitreten. Aber man kann dem Bürger wenigstens mitteilen, dass man anderer Auffassung ist, dass man das Ansinnen als Belästigung empfindet, dass man keine Zeit für derartige Vorschläge hat oder aber, dass man im Rahmen der anstehendenWahlen mit wichtigeren Angelegenheiten befaßt ist, um den Wahlbürger von sich zu überzeugen. Um es kurz zu machen; weder die Fraktion der SPD, der Grünen, der FDP, der GRAUEN, noch der LINKEN haben auf unser Schreiben vom Januar 2009, überhaupt eine Reaktion gezeigt. Sicherlich ein Zeichen von Bürgernähe! Für mich stellt sich daher die Frage, ist der Bürger für die Parteien da, oder die Parteien für den Bürger? Zwar hat der Freiherr vom und zum Stein, am 19. November 1808 die Selbstverwaltung der Gemeinden in Preußen ins Leben gerufen, war aber der Überzeugung der Adel sollte die Nation führen und er wolle aus den Untertanen loyale Bürger machen. Sind wir doch – oder auch nicht -? Kommt sicherlich auf den Betrachter an. Ich dachte jedoch, inzwischen hat sich das Feudalsystem überlebt?”
Entnommen aus: Britzer Heimatbote April/Mai/Juni 2009 (Bürgerverein Britz e.V.)

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