Kat-Leuchttürme (Katastrophenschutz-Leuchttürme)
Standortübersicht – Katastrophenschutz-Leuchtturm und Zuständigkeitsraum zur Orientierung
• Leuchtturm Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Straße 83, 12043 Berlin: Nord-Neukölln, Reuterkiez, Schillerkiez und angrenzende Bereiche
• Leuchtturm Wirtschaftshof in Britz, Buckower Damm 20, 12349 Berlin: Britz, Buckow-Nord und angrenzende Bereiche
• Leuchtturm Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin: Gropiusstadt sowie südliche Bereiche von Britz
• Leuchtturm Michael-Ende-Grundschule, Neuhofer Straße 41, 12355 Berlin: Rudow und angrenzende südöstliche Bereiche
Internetseite mit allen Katastrophenschutz-Leuchttürmen
in Berlin finden sie hier
Katastrophenschutz-Leuchttürme sind in Deutschland spezielle Not-Anlaufstellen für die Bevölkerung bei schweren, lang anhaltenden Krisenlagen, wie z.B. großflächigen Stromausfällen. Sie dienen als Informationsquelle, Notrufstelle bei Netzausfall und bieten oft Grundversorgung (Wärme, Trinkwasser, Handyladen) in öffentlichen Gebäuden wie Schulen oder Feuerwehren.
Wichtige Fakten zu Katastrophenschutz-Leuchttürmen
• Zweck: Sie ersetzen keinen Notruf (112/110), sondern ergänzen die Katastrophenhilfe und helfen bei der Informationsvermittlung, wenn Telefon und Internet ausfallen.
• Ausstattung: Sie verfügen in der Regel über eine unabhängige Energieversorgung (Notstrom), Satellitentelefone und sind durch ein einheitliches Logo gekennzeichnet.
Funktionen:
• Informationsdrehscheibe: Versorgung der Bevölkerung mit aktuellen Informationen zur Lage.
• Notfallkommunikation: Ermöglichen das Absetzen von Notrufen.
• Grundversorgung: Wärmestuben, Möglichkeit zum Aufladen von Mobilgeräten, Trinkwasserausgabe.
Standorte: Diese sind oft in Schulen, Turnhallen oder anderen öffentlichen Gebäuden in Kommunen eingerichtet, die im Katastrophenfall (z.B. Stromausfall, Hochwasser) schnell erreichbar sein müssen.
Betrieb: Sie sind nicht permanent geöffnet, sondern werden erst bei Bedarf aktiviert.
In Berlin sind diese Stellen z.B. in jedem Bezirk eingerichtet, um die Sicherheit und Kommunikation der Bürger in Katastrophenfällen zu gewährleisten.

