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Gropiusstadt wird barrierefrei und grüner


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Gropiusstadt wird barrierefrei und grüner – Baumaßnahmen am Grünzug gestartet

In dieser Woche haben die Baumaßnahmen des Bezirksamts im Grünzug in der Gropiusstadt begonnen. Der längste Grünzug in Neukölln, der sich über fünf Kilometer oberhalb der U7 zieht, soll künftig barrierefrei sein und eine höhere Aufenthaltsqualität bieten. Der Beginn der Bauarbeiten ist gleichzeitig der Auftakt für eine grünere Gropiusstadt.

Bezirksbürgermeister Martin Hikel: „Die Gropiusstadt ist die Mutter aller Großstadtsiedlungen. Die Corona-Pandemie zeigt gerade, wie wichtig Grün in der Stadt ist. Und weil unsere Gesellschaft älter wird, brauchen wir mehr Barrierefreiheit – denn Naherholungsflächen müssen für alle zugänglich sein. Deshalb ist es an der Zeit, dass wir für die knapp 40.000 Gropiusstädterinnen und Gropiusstädter auch die grüne Infrastruktur verbessern.“

Der Grünzug wurde in den 1960er Jahren geplant und zuletzt in den 1980er Jahren modernisiert. In den kommenden Jahren wird der Grünzug zwischen Wutzkyallee und Lipschitzallee qualifiziert und barrierefrei umgestaltet. Gleichzeitig wird die Aufenthaltsqualität verbessert.

Im ersten Bauabschnitt wird ein durchgängiger Weg zwischen Vogelwäldchen bis zur Wutzkyallee angelegt. Eigens für die Gropiusstadt entworfene Gropione“, Sitzelemente aus Beton, schaffen abwechslungsreiche Aufenthaltsorte und Spielmöglichkeiten am Rand des Weges. Die Gehwegübergänge werden barrierefrei umgestaltet. Die Maßnahmen des ersten Bauabschnitts werden voraussichtlich Ende Dezember 2020 abgeschlossen.

Im Rahmen des Förderprogramms „Zukunft Stadtgrün“ werden insgesamt 7,5 Mio. Euro in der Gropiusstadt investiert. Schwerpunkte des Förderprogramms sind u.a. die Aufwertung des öffentlichen Raum und die Schaffung von mehr Barrierefreiheit.