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"Boden" - Kunstparcours in der Gropiusstadt

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Am Sonntag, dem 7. Juni 2026, verwandelt sich der Wildmeisterdamm zwischen Lipschitzallee und Hugo-Heimann-Schule in einen Kunstparcours. Von 12 bis 18 Uhr können Interessierte fünf künstlerische Installationen zum „Boden“ in den Buchten entlang des Weges entdecken: Sie erforschen die Herkunft der Erden rund um den Wildmeisterdamm, stoßen auf schimmernde Aluminiumpflanzen oder nehmen an einer archäologischen Grabung aus der Zukunft teil.

Die Künstlerinnen und Künstler Elisa Dierson, Jana Maria Dohmann, Valentina Karga, Toshihiko Mitsuya, Silvia Noronha, Fruzsina Pusztai und Katja Marie Voigt fragen, was unter der Erde überdauert und was wir dem Boden heute für die Zukunft anvertrauen würden. Der Parcours ist Teil des Kunstprojektes „Gropius’ Kulturinseln, die künstlerische Leitung hat das Künsterinnenkollektiv Kunst Werk Stadt Berlin.

Der Wildmeisterdamm durchquert die Gropiusstadt und verbindet unterschiedliche Quartiere mit dem angrenzenden Landschafts- und Vogelschutzgebiet. Lange bevor hier Hochhäuser entstanden, grenzte er an Felder und ein königliches Jagdrevier. Im Boden rund um die Strecke liegen Wurzeln alter Bäume, Pläne und der verschollene Grundstein der Gropiusstadt. Über allem schwebt das Ideal der Nachkriegsmoderne von Licht, Luft und Sonne. Der Weg ist ein Ort des Übergangs – zwischen Stadt und Natur, Alltag und geschütztem Naturraum.

„Gropius’ Kulturinseln“ ist ein Projekt des Fachbereichs Kultur des Bezirksamts Neukölln und wird kofinanziert von der Europäischen Union im Programm „KUBIST – Kunst und Bibliotheken im Stadtteil“, der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie durch das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt –Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ im Rahmen des Modellvorhabens Sozialer Zusammenhalt Gropiusstadt.