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Noch mehr Stadtteilmütter in Neukölln - Der rote Schal weht nun 139 mal

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Mit einem LOS-Mikroprojekt im Jahr 2004 fing alles im kleinen Rahmen an. Im Jahr 2006 wurde dann aus dem erfolgreichen Mikroprojekt auf Initiative des Neuköllner Bezirksbürgermeisters ein modellhaftes, einzigartiges Integrationsprojekt.

Am 13.05.2008 haben im Neuköllner BVV-Saal der Bezirksbürgermeister von Neukölln, Thomas Brandt, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Dietmar Jarkow, Geschäftsführer des Jobcenters Neukölln, Jürgen Bielert, Geschäftsführung Operativ der Agentur für Arbeit Berlin Süd sowie Maria Macher, Projektleiterin DWNO, 64 weiteren Frauen im festlichen Rahmen Zertifikate zur bestandenen Qualifizierung als Stadtteilmutter übergeben.

Natürlich haben die Frauen auch wieder ihr Markenzeichen – den roten Schal – um von weitem als Stadtteilmutter erkannt zu werden sowie ihre Stadtteilmüttertasche, erhalten. Mit diesen ziehen sie nun los, um vorrangig türkische und arabische Familien in den Bereichen Erziehung, Bildung, Sprache und Gesundheitsförderung zu informieren. Die Öffnung und Integration dieser Familien in die Gesellschaft ist dabei Ziel des Projektes.

Das Projekt wird gemeinsam vom Bezirksamt Neukölln mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und dem Jobcenter finanziert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,5 Mio. Euro. Träger des Projektes ist das Diakonische Werk Neukölln-Oberspree e.V. (DWNO).

Die Stadtteilmütter im Internet